Sandstrahlen: Grundlagen und Einsatzbereiche

Sandstrahlen bezeichnet ein Druckstrahlverfahren, bei dem ein Strahlmittel – heute häufiger Korund, Glasperlen, Stahlgrit oder Schlacke – mit Druckluft auf eine Oberfläche beschleunigt wird. Der Aufprall erzeugt eine mechanische Abtragsleistung: Rost, alte Lackschichten, Zunderschichten und andere Haftungshindernisse werden von der Oberfläche entfernt. Das Ergebnis ist eine saubere, aufgeraute Oberfläche, die für nachfolgende Bearbeitungsschritte vorbereitet ist.

Die Einsatzbereiche sind breit. Im Metallbau kommt Sandstrahlen vor dem Grundieren oder Beschichten zum Einsatz, um Haftungsvoraussetzungen zu schaffen. Im Bauwesen wird es für die Vorbereitung von Betonflächen, die Sanierung von Fassaden und die Reinigung von Naturstein genutzt. Stahlkonstruktionen, Tanks und Rohrleitungen werden mit Sandstrahlen von Korrosion befreit – oft als Pflichtschritt vor dem Korrosionsschutzanstrich.

Die Wahl des Strahlmittels bestimmt das Ergebnis maßgeblich. Hartes Strahlmittel wie Korund oder Stahlgrit erzeugt eine raue Oberfläche mit definiertem Rauheitsgrad – wichtig für Beschichtungssysteme mit spezifischen Haftungsanforderungen. Feines Strahlmittel wie Glasperlen erzeugt eine glattere, verdichtete Oberfläche, die etwa bei Edelstahlkomponenten gewünscht wird. Die Auswahl des Mittels ist keine Nebensache, sondern Teil der Vorplanung.

Clean Green bietet Sandstrahlen als eigenständige Leistung und als vorbereitenden Schritt für Beschichtungsarbeiten an. Das Servicegebiet umfasst Wien, Niederösterreich und Burgenland. Die Kombination aus Trockeneisreinigung und Sandstrahlen in einem Betrieb ermöglicht eine durchgehende Bearbeitung unterschiedlicher Anforderungen aus einer Hand.