Sandstrahlen vs. chemische Reinigung

Wenn Betriebe vor der Entscheidung stehen, Oberflächen zu entrosten, zu entfetten oder von Altbeschichtungen zu befreien, stehen im Wesentlichen zwei Verfahrenswege zur Verfügung: mechanische Verfahren wie Sandstrahlen oder chemische Verfahren mit Lösungsmitteln, Beizpasten und Säuren. Beide erreichen das Ziel – aber mit unterschiedlichem Aufwand, unterschiedlichen Risiken und unterschiedlichen Ergebnisqualitäten.

Chemische Reinigung erfordert den Einsatz von Gefahrstoffen. Lösungsmittel und Beizmittel müssen gelagert, sicher angewendet und fachgerecht entsorgt werden. Das erzeugt Kosten für Einkauf, Schutzausrüstung, Entsorgungslogistik und Dokumentation nach Gefahrstoffverordnung. Einwirkzeiten verlängern den Gesamtprozess. Die Ergebnisgüte hängt stark von Konzentration, Einwirkzeit und Temperatur ab.

Sandstrahlen arbeitet rein mechanisch. Es werden keine Gefahrstoffe eingesetzt. Die Abtragsleistung ist reproduzierbar und durch Strahlmittelwahl und Druck steuerbar. Für nachfolgende Beschichtungen ist ein definierter Rauheitsgrad (Sa 2,5 oder Sa 3 nach ISO 8501-1) oft Voraussetzung – diesen erreicht Sandstrahlen zuverlässig, chemische Verfahren in der Regel nicht.

Für großflächige Stahlbauteile, Betonflächen, Fassaden und Rohrleitungen ist Sandstrahlen das Standardverfahren. Clean Green berät Kunden im Vorfeld, welches Verfahren für die jeweilige Aufgabenstellung den niedrigsten Aufwand bei höchster Ergebnisqualität liefert.