Oberflächenvorbereitung vor Beschichtungen

Die Qualität einer Beschichtung – ob Korrosionsschutzanstrich, Pulverbeschichtung oder Speziallack – hängt zu einem erheblichen Teil von der Qualität der Untergrundvorbereitung ab. Ein Anstrich auf einer unzureichend vorbereiteten Oberfläche haftet schlechter, altert schneller und erfüllt seinen Schutzzweck nicht vollständig. Oberflächenvorbereitung ist daher kein optionaler Schritt, sondern technische Voraussetzung für die Haltbarkeit jedes Beschichtungssystems.

Sandstrahlen ist das verbreitetste Verfahren zur Vorbereitung von Metalloberflächen vor dem Beschichten. Es entfernt nicht nur Rost und Zunder, sondern erzeugt gleichzeitig ein definiertes Oberflächenprofil – eine mikroskopische Rauheit, die die Kontaktfläche zwischen Untergrund und Beschichtung vergrößert und damit die Haftung verbessert. Normen wie ISO 8501-1 legen fest, welcher Reinheitsgrad für welche Beschichtungssysteme erforderlich ist.

Neben Metall werden auch Betonoberflächen für Beschichtungen gestrahlt. Bei Industrieböden, Parkhäusern oder Brückenflächen müssen Zementschlempe, alte Beschichtungsreste und Verunreinigungen entfernt werden, bevor neue Systeme aufgebracht werden. Sandstrahlen öffnet die Betonporen und schafft eine Oberfläche, in die Beschichtungen mechanisch eingreifen können.

Clean Green führt Strahlarbeiten zur Beschichtungsvorbereitung für Kunden aus dem Hoch- und Tiefbau sowie dem Anlagenbau durch. Das Servicegebiet Wien, Niederösterreich und Burgenland deckt die relevanten Industrie- und Baustandorte in der Region ab. Bei Bedarf erfolgt die Strahlarbeit in Abstimmung mit dem weiterverarbeitenden Betrieb.